Die Firma GETT, ein innovationsorientiertes Unternehmen für professionelle Bedienoberflächen und industrielle Eingabesysteme, verfolgt das Ziel, seine Produkte stärker auf Nachhaltigkeit auszurichten. Dazu zählen robuste HMI-Lösungen, Tastaturen und Bedienpanels für Industrie und Medizin. Vor diesem Hintergrund testete das Unternehmen im Rahmen des EU-Projekts CIRCOTRONIC das Tool Ecochain, das die Erstellung eines CO2-Fußabdrucks für Produkte ermöglicht.
Klare Erkenntnisse für nachhaltige Produktentscheidung
Im Test wurden verschiedene Materialvarianten zweier Panel-PC-Terminals analysiert. Ecochain erfasste die CO2-Emissionen entlang des gesamten Lebenszyklus und stellte die Umweltwirkungen der beiden Materialoptionen gegenüber. Besonders der Vergleich zwischen einer Kunststoff- und Holzversion lieferte wertvolle Erkenntnisse über Unterschiede im CO2-Fußabdruck. Dadurch erhielt GETT wichtige Hinweise darauf, wie Materialwahl und Produktdesign zu einer nachhaltigeren Produktstrategie beitragen können.
Das Ergebnis zeigt: Tools wie Ecochain unterstützen KMU dabei, nachhaltige Entscheidungen datenbasiert zu treffen. Schon kleine Anpassungen können messbar positive ökologische Effekte erzielen.
CIRCOTRONIC stärkt Kreislaufwirtschaft in KMU
Das Testing fand im Rahmen des EU-Projekts CICOTRONIC statt, das zum Ziel hat, Elektronik langlebiger, reparierbarer und ressourcenschonender zu gestalten. Unternehmen sollen befähigt werden ökologische Auswirkungen ihrer Produkte besser zu verstehen und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist das Testen von fünf Tools, die Unternehmen bei der Analyse ihrer Umweltwirkungen unterstützen. Im Jahr 2025 testete die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) gemeinsam mit mehreren KMU diese Tools. Parallel dazu führten auch alle anderen Projektpartner in Zentraleuropa entsprechende Testläufe für einen internationalen Vergleich durch.

©GETT Group